Hola España

Hallo ihr Lieben!

Ich habe gehofft diesen Post schon etwas früher schreiben zu können, aber besser spät als nie, oder? Heute möchte ich euch ein bisschen was über meinen Urlaub in Spanien, auf Mallorca, in Cala Millor, berichten. 

Ich habe nun schon das dritte Mal auf dieser Insel Urlaub gemacht und das auch immer in der gleichen Gegend. Das erste Mal war ich dort mit meiner Mama, meiner Schwester, einer guten Freundin und ihrer Mutter. Das zweite Mal mit meiner ganzen Familie, das heißt meinen Eltern und meinen Geschwistern und dieses Mal mit meiner Mama, meiner Schwester und meiner Oma. Die ersten beiden Male hatten wir eine Ferienwohnung in Cala Bona, dieses Mal in Cala Millor. Beide Orte liegen direkt nebeneinander, mir gefällt Cala Bona aber etwas besser. Unsere Urlaube waren bisher nie „Ballermann und Malle“, sondern „Strandurlaub und Sight Seeing auf Mallorca.“ Vielleicht finden grade die jüngeren unter euch das nicht so spannend, aber ich bin definitiv mehr für Zweites und von der ersten Variante nur wenig zu begeistern. 😀 Natürlich war es auch dort, jetzt im Oktober, schon etwas kühler als im Sommer. Anstatt Mitte 30 Grad, hatten wir dort immer Mitte 20 Grad. Das war aber grade für Ausflüge ganz angenehm.

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Montag, 8. Oktober – Aber nun von Anfang an. Ich gebe euch einfach kurz einen Überblick über die einzelnen Tage. So kommt nichts durcheinander und ihr wisst genau, was ich wann gemacht habe. An einem Montag sind wir nach Palma geflogen. Der Flug verlief ganz problemlos und wir konnten dieses Mal sogar diverse Luxus für uns in Anspruch nehmen. Warum? Dank meiner Oma. Da sie nicht so gut zu Fuß ist, haben wir für sie „besondere Hilfeleistungen“ gebucht und wir waren eben ihre Begleitpersonen. Das bedeutet kein nerviges Anstehen an der Sicherheitskontrolle, sondern eine extra Kontrolle, wo man sofort dran kommt. Als erstes ins Flugzeug steigen und direkt von diesem auch wieder mit einem extra Auto abgeholt werden, damit man ja nicht zu viel laufen muss. Auf dem Rückflug wurden wir sogar bis ins Flugzeug reingefahren und auch wieder herausgeholt… mit einem special Bus, der hochgehoben wird und direkt an einem Seiteneingang des Flugzeuges andockt… das war ganz nett. (; Soweit ich weiß, hat das ganze noch nichtmal etwas extra gekostet, man muss es halt einfach bei der Buchung angeben. Solltet ihr mal mit einer Person reisen, der es nicht so gut geht, nehmt das also ruhig in Anspruch.

In Spanien angekommen ging es dann aber etwas spektakulärer weiter. Wir haben uns einen Chauffeur gebucht, der uns vom Flughafen zur Wohnung fährt. Auch dieser kam mit einem ganzen Bus, auch wenn wir nur zu viert waren. Aber lieber zu viel, als zu wenig Platz. Da die Insel nicht so riesig ist, kann man so einen Chauffeur gut in Anspruch nehmen, es kostet kein Vermögen. Unser Fahrer fuhr gut, aber leider platzte mitten auf der Autobahn der Reifen. Zum Glück reagierte der Fahrer sehr gut und wechselte dann auch direkt den Reifen, aber wir standen eine ganze Weile auf der Straße. Dort war das Wetter noch super. Endlich angekommen gingen wir dann noch etwas essen und liefen durch den Regen nach Hause. Gewittert hatte es auch, aber da dachten wir uns noch nicht sehr viel dabei.

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Dienstag, 9. Oktober – Das Wetter war wieder in Ordnung und den Vormittag haben wir am Strand verbracht. Es war warm genug um sich zu sonnen und wir konnten sogar baden gehen. Am frühen Nachmittag zog sich der Himmel dann ziemlich schnell zu und es begann zu regnen und zu gewittern. Natürlich habe ich schon diverse Unwetter mitbekommen und sicherlich wirkt ein Gewitter über dem offenen Meer noch etwas extremer… aber es war doll, sehr doll. Und lange. Unser Haus befand sich direkt am Wasser, in einer Straße mit diverse Geschäften. Den Blick von unserem Balkon aus seht ihr auf dem Bild über diesem Abschnitt. Das Wetter wurde und wurde nicht besser, also gingen wir in einer kurzen Gewitterpause nach draußen und beschlossen ein bisschen von Geschäft zu Geschäft zu gehen. Das sollte ja eigentlich kein Problem sein. Aber sobald wir los waren, wurde das Unwetter immer stärker. In den Geschäften fiel der Strom aus und die Verkäuferinnen liefen mit den Taschenlampen ihrer Smartphones umher. Einige kleine Läden hatten direkt zugemacht. Zunächst fanden wir das ganz lustig, aber da wussten wir auch noch nicht, was wirklich los war. Das mit dem kompletten Stromausfall, im ganzen Ort, wiederholte sich an dem Abend mindestens 5 Mal. Irgendwann war das dann nicht mehr so lustig. Auch der Regen wurde immer stärker und es hörte nicht auf zu regnen. Diverse Abflüsse auf den Wegen liefen über und die Straßen wurden zu kleinen Bächen. Ihr könnt Videos davon auf Instagram in meinem Story-Highlight „Spain“ sehen. Nachdem wir total durchnässt waren und auch normales shoppen nicht mehr möglich war, setzten wir uns in eine Bar, um zu warten. Warten, bis es eine Regenpause gibt. Dort stellten sie Kerzen auf den Tisch, weil auch dort der Strom regelmäßig ausfiel. Diese Regenpause kam aber nicht. Als es minimal weniger wurde, wagten wir uns einfach raus und gingen zu Fuß nach hause. Eine andere Möglichkeit hatten wir nicht und Spaß machte das ganze auch nicht mehr. Das Wasser war auch auf den normalen Wegen ziemlich hoch angestiegen und bei Gewitter durch Wasser zu gehen, ist halt nicht ganz ungefährlich. Dennoch war es die richtige Entscheidung, da das Unwetter bis 6 Uhr morgens anhielt und noch stärker wurde. Uns ist zum Glück nichts passiert. Das war also unser erster ganzer Tag in Spanien.

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Mittwoch, 10. Oktober – An diesem Tag bekamen wir dann in den Nachrichten mit, was wirklich los war und dass sogar viele Menschen durch das Unwetter ihr Leben verloren haben. Insgesamt 13. Das Dorf, aus dem die ganzen schlimmen Videos in den Nachrichten stammten, war nur 9 Kilometer von unserem Ort entfernt. Wir sind zum Glück nur ziemlich nass geworden. Sowas zu hören und direkt mitzubekommen ist natürlich nicht schön. Der Taxifahrer, der durch die Flutkatastrophe umkam und von dem viel in den Medien berichtet wurde, war unser Nachbar in unserem Blog. Durch einige schwierige Situationen und auch durch einen Job, den ich mal gemacht habe, habe ich mir angewöhnt, in solchen Situationen einfach objektiv zu denken. ‚Okay, das ist passiert. Es ist schlimm. Das kann ich vielleicht tun um zu helfen und das kann ich nicht. Es ist traurig, aber es ist im Moment eben wie es ist…‘ Wenn es um Menschen geht, die ich persönlich kenne, kann ich natürlich nicht immer so objektiv bleiben. Aber in vielen anderen Situationen hat mir das schon sehr geholfen. Denn was bringt es, wenn man sich wegen etwas fertig macht, das man nicht ändern kann? Meistens hilft man mehr, indem man Ruhe bewahrt.

Da das Wetter an diesem Tag auch nicht so schön war und die Strände erstmal aufgeräumt werden mussten, verbrachten wir viel Zeit drinnen und gingen später nochmal zu den Shops, die nun wieder aufhatten.

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Donnerstag, 11.Oktober – Am Donnerstag war das Wetter wieder so, wie es sein sollte. Es war warm und die Sonne schien, weshalb wir an den Strand gingen. Viel mehr ist an diesem Tag nicht passiert und der Alltag kehrte bei den Menschen wieder ein. Lediglich die ganzen Helikopter, die die Küste abflogen, drückten die Stimmung etwas. Der kleine Junge, von dem ebenfalls viel in den Medien berichtet wurde, wurde noch vermisst und im Meer vermutet.

Freitag, 12. Oktober – Auch am Freitag gingen wir wieder an den Strand und abends nochmal los um etwas zu trinken und ein bisschen Fahrrad zu fahren. Das wars.

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Samstag, 13. Oktober – Am Samstag waren wir auf einem Markt in Cala Ratjada. Dieser war natürlich schon sehr auf Touristen abgestimmt, aber ich mag es, über diese südländischen Märkte zu gehen.

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Sontag, 14. Oktober – An diesem Tag war nichts tun angesagt. Das muss auch mal sein. Das Wetter war etwas kühler, also hielten wir uns in der Wohnung auf, lasen viel und schauten aufs Meer.

Montag, 15. Oktober – Am Montag waren wir in Palma. Leider hat es wieder geregnet und wir sind ziemlich nass geworden. Meine Oma läuft nur gaaanz langsam und man nimmt natürlich auf die langsamste Person Rücksicht. Der Regen tat das aber nicht. Wir haben die ganze Zeit die Altstadt gesucht, dabei waren wir nur eine Straße von ihr entfernt… typisch Touristen. Der alte Teil von Palma ist sehr schön, aber ansonsten würde ich diese Stadt eher als hässlich und dreckig bezeichnen. Was sich dort aber auf jeden Fall lohnt, ist ein Besuch bei Zara. Die Sachen kosten dort im Schnitt alle 10€ weniger, als bei uns.

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Dienstag, 16. Oktober – Diesen Tag haben wir wieder am Strand verbracht und am Nachmittag haben wir ganz viele Bilder gemacht.

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Mittwoch, 17. Oktober – Am Mittwoch haben wir eine Bustour über die Insel gemacht. Die gleiche Tour haben wir schon einmal vor 4 Jahren mitgemacht und sie hat mir wieder sehr gut gefallen. Wir waren auf einem großen spanischen Markt, haben uns kleine Dörfer angeschaut und eine Glasfabrik besichtigt. Leider konnten wir an jedem Ort nur sehr kurz bleiben, das war ein bisschen schade.

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Donnerstag, 18. Oktober – Am Donnerstag ging es dann auch schon wieder zurück nach hause. Auch wenn Gewitter angesagt war, verlief der Flug zum Glück problemlos und wir durften Dank meiner Oma wieder diverse Vorzüge nutzen.

So, nun seid ihr bestens Informiert, was meine Mallorca-Reise angeht und ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen. Nun werde ich mich schon bald mit etwas weihnachtlicheren Themen bei euch melden. Bis dahin, macht es gut.

 

xoxo Josefine  💋

//enthält Werbung, da erkennbare Marken


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