Living on the Countryside

Hey ihr Lieben!

Heute gibt es mal einen etwas anderen Blogbeitrag für euch. Ich möchte darüber schreiben, wie es so ist, in einem kleinen Dorf aufzuwachsen. Früher hat es mich tatsächlich sehr gestört auf dem Land zu leben, doch mittlerweile denke ich darüber etwas anders.

Aber mal von vorne. Ich wohne zusammen mit meiner Familie in einem kleinen Dorf. Wir zogen hierher, als ich 6 Jahre alt war. Mit Familie meine ich meine Eltern und meine Geschwister, ich habe noch keine eigenen Kinder. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob es so gut ist, wie wir wohnen. Dann denke ich mir, warum? Ich habe tatsächlich einige Menschen in meinem Freundeskreis, die in dieser Konstellation zusammenleben. Es ist noch nicht lange her, dass ich mein Studium beendet habe. Danach war ich leider eine ganze Weile krank und jetzt habe ich nochmal begonnen nebenbei zu studieren. Man spricht da nur selten so direkt drüber, aber ein eigenes Haus könnte ich mir grade gar nicht leisten. Vielleicht sieht das nächstes Jahr anders aus, wer weiß das schon. Momentan wohne ich aber auch sehr gerne hier. Ich verstehe mich gut mit meinen Eltern, habe drei jüngere Geschwister, mit denen ich super klar komme und regelmäßig gehen meine Oma und diverse Freunde hier ein und aus. Wie eine WG und es ist immer etwas los. Ich glaube so komplett alleine zu wohnen, wäre eine mega Umstellung. Ich wäre dann wahrscheinlich den ganzen Tag unterwegs. 😀 Wie und wo lebt ihr?

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Kommen wir zurück zu dem Leben auf dem Land. Nein, wir sind keine Bauern. Wir leben ganz normal wie alle anderen Menschen auch und tun ganz normale Dinge. Wobei Modedesign studieren vielleicht nicht ganz so der Standart ist und auch nicht besonders ländlich… Als ich jünger war, fand ich es ziemlich doof, dass hier „nichts“ los ist. Hier gibt es einen Briefkasten, zwei Mal am Tag fährt ein Bus, aber das war es dann auch. Ich wäre damals sofort in die Stadt gezogen, wenn ich die Wahl gehabt hätte. Heute sehe ich das ein bisschen anders. Ich finde keins von beidem besser, Stadt, Land, auch direkt am Meer finde ich es super. Aber was hier anders ist… Man hat Platz. Unser Garten ist wie ein kleiner Park. Dazu besitzen wir eine eigene Wiese und haben diverse andere Wiesen um unser Grundstück herum. Ich muss nichtmal zehn Minuten gehen und schon bin ich in einem Wald oder an einem See. Ich hielt das für selbstverständlich, aber das hat man natürlich niemals in der Stadt. An der Straße stehen hier keine Autos, sondern Kühe. Draußen hört man nicht den Verkehr, sondern die Vögel. Man muss sich keine Gedanken darüber machen, was die Nachbarn von einem denken. Und wenn ich zehn Minuten Auto fahre, dann bin ich bereits am Bahnhof und somit schon fast in Hamburg. Ja, einen Führerschein braucht man hier wirklich, aber ansonsten habe ich das Leben hier echt zu schätzen gelernt.

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Mein Ziel ist es, mir später eine Wohnung in der Stadt und ein Häuschen auf dem Dorf kaufen zu können. Vielleicht auch noch eins am Strand, das wäre perfekt. Um sich das leisten zu können, muss man natürlich erstmal eine ganze Weile arbeiten. Aber man darf ja schließlich träumen, oder?

Die Bilder habe ich übrigens alle hier bei uns im Garten aufgenommen. Und wenn ihr nun auch ein bisschen Land-Feeling haben wollt, dann macht doch zum Beispiel einfach mal eure Marmelade selber. Das haben wir am Sonntag getan, natürlich mit Früchten aus dem Garten. Ich verlinke euch hier einen Beitrag mit dem Rezept.

Macht es gut 💋


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