A road trip through Sweden

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Hallo ihr Lieben!

Wie bereits angekündigt, kommt heute mein Reisebericht zu unserer diesjährigen Schweden-Reise. Bereits das vierte Mal bin ich nun schon mit meiner Schwester Lotti und Freundin Hanna durch dieses Land gereist. Ich kannte Schweden schon von diverse Familienurlauben. Vor 5 Jahren reiste ich dann recht spontan mit Lotti und Hanna dorthin und weil es uns so gut gefallen hat, machen wir es seitdem jedes Jahr.

Wir fuhren mit der Fähre von Travemünde nach Malmö. Eine Fahrt dauert etwa 9 Stunden, was mich aber nicht weiter stört. Es ist viel entspannter, als mit dem Auto zu fahren und da es dort in der Regel auch kein Internet gibt, hat man ganz viel Zeit Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht kommt. Ich mag Internet und nutze es auch sehr viel und gerne, aber grade deshalb, schaltet man es halt auch nie ab. Auf der Rückfahrt habe ich ein komplettes Buch durchgelesen, ich weiß nicht, wann ich das das letzte Mal geschafft habe. In Malmö verbrachten wir dann eine Nacht. Schweden ist ein sehr großes Land, weshalb man viel Zeit im Auto verbringt und es Sinn macht, auf langen Touren zwischen zu übernachten.

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Malmö ist eine sehr schöne, schwedische Stadt. Da wir sie aber schon von einer anderen Reise kannten, haben wir uns dieses Mal nicht länger dort aufgehalten und sind weiter nach Trollhättan gefahren. In Trollhättan hatten wir eine kleine Hütte auf einem Campingplatz, direkt neben einem Wald. Dort waren wir auch schonmal, doch da wir bei unserem letzten Besuch dort total eingeschneit sind, besuchten wir diesen Ort nun ein weiteres Mal. Wie es damals für uns war, das könnt ihr hier nachlesen.

Zwei Nächte verbrachten wir in Trollhättan und besuchten diesen schönen Aussichtspunkt. Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Industriestadt sind die Wasserfälle. Es gibt dort eine große Schleuse, die ein Mal am Tag geöffnet wird, woraufhin gewaltige Wassermassen ein Flussbett durchfluten. Es ist beeindruckend dabei zuzusehen.

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Den Tag darauf machten wir uns auf die Weiterreise und fuhren nach Björkebo in Stöllet. Wir hatten dort wieder eine kleine Hütte, dieses Mal aber mit Bad und Küche, was ganz angenehm war, da es leider viel regnete. Der Campingplatz lag direkt an dem Fluss Klarälven. Das sieht nicht nur super hübsch aus, man kann darin sogar schwimmen, angeln, Floß und Kanu fahren.

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Am ersten vollen Tag unseres Aufenthaltes dort, gingen wir wandern. In Schweden gibt es viele Wanderwege, die durch markierte Bäume gekennzeichnet sind. Diese sind unterschiedlich lang und schwer. Wir entschieden uns für einen, der an einem Wasserfall entlang führt. Dieser Weg war etwas anspruchsvoller und sollte 7 Kilometer lang sein. In der Mitte befand sich eine Hängebrücke. Die Kilometerangabe stimmte allerdings nicht ganz, denn nach 6 Kilometern hatten wir die Brücke noch immer nicht erreicht. Aus 7 wurden dann 12 Kilometer, doch es war ein, schönes Abenteuer. Die Landschaft ist einfach super schön und wandern gehört in Schweden dazu. Wenn ihr den gleichen Weg auch einmal gehen wollt, könnt ihr ihn hier finden.

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Am nächsten Tag ging es dann auch direkt weiter, zu einem nächsten Abenteuer. Wir fuhren auf einen alten Autofriedhof an der norwegischen Grenze. Dafür saßen wir insgesamt 7 Stunden im Auto, doch das war es Wert. Ich mag diese Lost Places total gerne, denn sie erzählen die besten Geschichten. In Deutschland sind sie ja leider selten legal zugänglich, doch diesen konnte man ganz offiziell besuchen. Es waren sogar noch ein paar andere Leute da. Der Ort heißt Bostnäs und man muss eine ganze Weile durch kleine Dörfer fahren. Ich verlinke euch hier eine Wegbeschreibung.

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Den Tag darauf verbrachten wir dann etwas entspannter auf dem Campingplatz. Das Wetter war an diesem Tag ausnahmsweise sehr schön, so dass wir sogar am Fluss liegen und uns sonnen konnten. Am Abend machen wir dann eine Elch-Safari. Es kommt nur selten vor und die Bedingungen dafür waren eigentlich sehr gut, aber wir sahen keinen Elch. Dennoch war der Ausflug toll, denn wir fuhren mit einem Wildnissführer mehrere Stunden durch die wunderschöne Landschaft Schwedens und konnten trotzdem viel lernen.

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Danach ging es dann weiter nach Stockholm, der Hauptstadt Schwedens. Die Stadt ist sehr hübsch, besonders die Altstadt. Ich muss euch aber ganz ehrlich sagen, dass Stockholm mich nicht so sehr begeistert. Die Stadt ist toll, hat meiner Meinung nach aber nichts so besonderes an sich, wie es zum Beispiel Rom hat. Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden. Wir gingen durch die Altstadt, besuchten das Vasa-Museum und beendeten den Tag in einem riesigen Einkaufszentrum. Die Vasa ist ein altes Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert. Es sank noch auf seiner ersten Fahrt, kurz nach dem Ablegen und lag dann über 300 Jahre auf dem Meeresboden. Schließlich konnte es geborgen werden und ist nun in seiner vollen Größe in dem Museum ausgestellt. Jeder der sich ein bisschen für Geschichte interessiert, sollte dort unbedingt vorbeischauen.

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In Stockholm endete unsere Reise dann auch schon fast. Wir machten uns auf zu einem letzten Zwischenstop in Jönköping, bevor es wieder mit der Fähre nach Hause ging.

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Ich kann eine Reise durch Schweden jedem empfehlen, der sich an einer hübschen Natur erfreut, einfach mal entspannen möchte und Lust hat mal etwas anderes zu erleben, als nur Sightseeing Touren in Städten und dem klassischen Strandurlaub. Ich schreibe extra „nur“, denn Schweden hat durchaus auch schöne Städte und Strände zu bieten. Habt ihr schonmal Urlaub in einem skandinavischen Land gemacht? Erzählt doch mal! Für eine extra Portion Sommer, lest gerne auch nochmal diesen Blogpost, dort stelle ich euch meine liebsten Sommer-Produkte vor, die ich auch mit im Urlaub hatte.

xoxo Josefine 💋


Ein Gedanke zu “A road trip through Sweden

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