5 Tage in Prag

Hallo meine Lieben!

Wie versprochen schreibe ich heute über meine Aufenthalt in Prag. Außerdem wird es einen kleinen Monatsrückblick auf den November geben.

Am Montag der vergangenen Woche flog ich, zusammen mit meiner Mama und meiner Schwester nach Prag. Wir machen so einen Mädels-Urlaub schon seit einigen Jahren jedes Jahr und es ist immer wieder sehr lustig. Nachdem wir letztes Jahr auf Mallorca waren, entschieden wir uns dieses Jahr für die Tschechische Hauptstadt Prag.

*enthält Werbung, alles selber bezahlt

Für 5 Tage hatten wir ein Apartment in der Straße Karlova, eine sehr zentral gelegene Straße in der Altstadt, umgeben von vielen Attraktionen, die wir so zu Fuß erreichen konnten. Hier findet ihr das Apartment, das wir bewohnt haben.

Wir flogen morgens von Hamburg aus und da der Weg nicht so weit war, hatten wir noch den ganzen Nachmittag in Prag Zeit. Diesen nutzten wir und erkundeten die Gegend etwas. Am Abend gingen wir im Deer Restaurant etwas essen. Das Essen war besonders und sehr gut. Wunderschön war auch die Location und die Art, wie das Essen angerichtet wurde. Dieses Restaurant gefiel uns so gut, dass wir es schließlich am letzten Abend nochmal besuchten.

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Am Dienstag, dem zweiten Tag, besuchten wir den Prager Zoo. An sich ein sehr schönes Gelände und man findet so ziemlich alle Arten von Tieren. Was ich nicht so toll fand, sind die Gehege. Viel zu klein für die Tiere, was man diesen auch leider anmerkt. Dafür gibt es meiner Meinung nach sehr viel freie Fläche in dem Zoo, mit der man die Gehege gut vergrößern könnte. Ich hoffe sehr, dass sich dort noch etwas tut, denn zumindest wurde dort an vielen Ecken gebaut. Für uns Menschen war es aber ein netter Ausflug. Anschließend gingen wir für eine Pause in das Café Chloé, das ich zuvor auf Instagram entdeckt hatte. Es ist wirklich inspiriert von der Modemarke Chloé und die Gestaltung demnach sehr verspielt und mädchenhaft. Auch das Essen war wieder wunderschön angerichtet. Hingegen meiner Befürchtungen, bekamen wir sofort einen freien Tisch und viel teurer als andere Cafés war es auch nicht. Abends besuchten wir noch ein klassisches Konzert in der St. Clemens Kirche, die unserem Apartment direkt gegenüber lag. Grundsätzlich gehöre ich eher nicht zu den Menschen, die sich einen klassischen Radiosender einstellen. Aber life und das in so einer schönen Location, kann ich mich durchaus für klassische Musik und etwas Operngesang begeistern. Konzerte dieser Art finden sehr oft in Prag statt und es lohnt sich auf jeden Fall, eines davon zu besuchen.

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Am Mittwoch waren wir sehr viel unterwegs. Wir buchten uns eine Tour, die nicht geführt war, sondern einfach mehrere Tickets enthielt und wir dadurch einiges sparen konnten. (Sparen kann man übrigens auch als Schüler und Student, deshalb nehmt unbedingt euren Ausweis mit.) Wir starteten direkt morgens, was gut war, denn so war es noch schön leer. Wir begannen in einem Museum im Lobkowicz-Palast. Dort konnten wir viel über die Geschichte Prags und die Adelsfamilie Lobkowicz lernen. Ich konnte mich früher nicht für den Geschichtsunterricht begeistern, aber Museen finde ich immer sehr interessant. Auch der Palast war wunderschön. Man konnte durch die einzelnen Räume gehen, die teils noch eingerichtet waren und sich alles anschauen. Fotografieren war übrigens ohne weiteres erlaubt. Von einem Balkon aus, hatte man einen beeindruckenden Blick über Prag. Die Prager Burg habe ich etwas gesucht, dabei befand man sich eigentlich mitten drin. Das Schloss, der Palast, der Dom, die Burg und das goldene Gässchen lagen alle auf einem Gelände und waren so mehr oder weniger miteinander verbunden. Im goldenen Gässchen kann man in die alten Wohnungen schauen, in denen die Angestellten früher lebten, außerdem sieht man alte Werkstätten, Waffenkammern und Folterkammern. Diese sind bei den Touristen besonders beliebt, ich finde das grausam. In einem der kleinen Häuschen lebte Franz Kafka, ein Schriftsteller. Ich muss aber gestehen, dass ich mich mit dieser Persönlichkeit bisher kaum auseinander gesetzt habe. Der Königspalast und der Veitsdom waren auch nett anzusehen, aber man hatte seinen Rundgang sehr schnell beendet, weshalb ich diese beiden Teile der Tour eher als weniger besonders sehe. Mein Favorit bleibt der Lobkowicz-Palast. Eine Essenspause machten wir auf einem Weihnachtsmarkt, der dort aufgebaut war. Die Tschechische Küche ähnelt meiner Meinung nach sehr der polnischen und bayrischen Küche. Sehr reichhaltig, aber gut. Da die meisten Sehenswürdigkeiten in Prag um 16 Uhr schließen, waren wir danach noch kurz in der Stadt und verbrachten den Abend in unserem Apartment. In der Stadt holten wir uns einen Trdelnik, ein typisch praktisches Gebäck, das aus Hefeteig besteht und über dem Feuer gebacken wird. Anschließend wird es in Zucker gewälzt und auf Wunsch mit so ziemlich allem gefüllt, was man sich wünschen kann.

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Den Donnerstag und leider auch schon vorletzten Tag verbrachten wir in der Stadt. Grade jetzt zur Weihnachtszeit sieht die Altstadt mit ihrer Dekoration und den vielen Weihnachtsmärkten noch viel schöner aus. Geschäfte gibt es eigentlich die gleichen wie bei uns in Deutschland, die Sachen sind aber umgerechnet alle etwas teurer. Was mir auffiel, waren die vielen Süßigkeiten-Shops, die man an jeder Ecke fand. Auch die Karlsbrücke überquerten wir, eine ganz bekannte Brücke in Prag. Wir waren übrigens immer viel mit der Straßenbahn unterwegs. Man kam so schnell voran und konnte noch etwas von der Umgebung sehen. Am Abend kehrten wir dann, wie bereits erwähnt, nochmal in der Deer Restaurant ein und ließen den letzten Abend dort ausklingen.

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Am Freitag checkten wir aus und schlenderten dann noch etwas durch die Stadt, bevor wir von einem Fahrer abgeholt wurden, der uns zum Flughafen brachte. Sich einen eigenen Fahrer zu bestellen ist sehr entspannt und auch gar nicht mal so teuer. Leider waren die Fahrzeuge aber etwas zu klein und wir mussten sehr gequetscht sitzen. Wir flogen nach hause und dann war unsere kleine aber schöne Reise auch schon wieder zu Ende.

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Im November zuvor passierte nicht all zu viel spannendes. Weihnachtsvorbereitungen, Arbeiten und all die alltäglichen Dinge. Deshalb bleibt dieser Post eher ein Reisebericht und ich erzähle euch dann im Januar etwas über meinen Dezember.

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