MBFW20 – Meine erste Fashionweek

Die letzten zwei Tage habe ich in Berlin verbracht und unter anderem das erste Mal die Fashionweek besucht. Meine Gedanken und Erfahrungen dazu, möchte ich natürlich mit Euch teilen.

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Eigentlicher Grund für meine kurze Reise in die Hauptstadt war die „The Future for Fashion“ Konferenz. Diese wurde von der Schwedischen Botschaft zusammen mit der Hessnatur Stiftung veranstaltet. Wer mich schon ein bisschen länger verfolgt weiß, dass ich damals ein Projekt namens blogFAIRies gegründet habe. Dabei handelt es sich um den praktischen Teil meiner Bachelorarbeit, die ich im Rahmen meines Modedesignstudiums geschrieben habe. Mit diesem Projekt gewann ich einen Wettbewerb und kam so in Kontakt mit der Hessnatur Stiftung. Hier könnt ihr ein bisschen was über blogFAIRies erfahren. The story behind blogFAIRies

Noch immer arbeite ich an diesem Projekt und bin dabei eine Lösung zu finden, wie man es am besten in die Realität umsetzen kann. Aber zurück zu der Konferenz. Auf der Konferenz ging es um das Thema Nachhaltigkeit in der Textilindustrie. Ein sehr komplexes Thema, aber letztendlich kann man zusammenfassend sagen, dass vieles nicht gut läuft, in Bezug auf Mensch und Umwelt. Gleichzeitig kann aber jeder etwas tun, um dies zu ändern. Es gab verschiedene kurze Vorträge und Diskussionen zu diesem Thema. Viele verschiedene Menschen, die beruflich in einem Bezug zu diesem Thema stehen, erzählten von ihren Ansichten, wie sie in ihrem Unternehmen mit diesem Thema umgehen und was sie denken, was die Menschen tun sollten. Es war sehr interessant und motivierend, selbst als gutes Beispiel voranzugehen. Deshalb habe auch ich beschlossen, mich wieder mehr auf dieses Thema zu konzentrieren und Euch regelmäßig an meinen Gedanken teilhaben zu lassen.

Da die Konferenz zu Beginn der Fashionweek stattfand, nutzte ich die Gelegenheit und besuchte am Tag darauf noch die Hashmag Blogger Lounge und die Fashionshow von Cashmere Victim. Ich war zuvor noch nie auf der Fashionweek, einfach weil es auch immer mit Kosten verbunden ist, die man tragen muss. Ich muss aber sagen, es hat mir sehr gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall wieder hingehen. Die Blogger Lounge erinnerte mich sehr an eine Messe. Es gab dort viele verschiedene Marken, die ihre neusten Produkte vorstellen. Natürlich durfte man einiges testen und auch mitnehmen. Es gab leckeres Essen, Musik und eine volle Goodiebag. Dies ist aber natürlich auch Sinn dieser Veranstaltungen. Wir Blogger bekommen ein paar nette Stunden und kleine Geschenke, dafür bekommen die Labels viel Werbung. Das Team von Hashmag hat sich sehr viel Mühe gegeben und ich fand die Zeit auf dem Event sehr schön. Wenn Du Blogger bist, egal mit welcher Reichweite und auf so ein Event gehen möchtest, dann frage einfach nach. Ich fragte auch direkt bei der Agentur nach und bekam dann eine Einladung. Ich fand das Event sehr interessant, habe viele Produkte entdecken können, die ich zuvor noch nicht kannte und einige Blogger/Influencer gesehen, die ich sonst nur über die sozialen Netzwerke kannte. Zum Beispiel Fiona Erdmann, sie war eine meiner Favoritinnen, als ich damals anfing Germanys next Topmodel zu schauen.

Cashmere Victim - Show - Berlin Fashion Week Autumn/Winter 2020

Cashmere Victim - Show - Berlin Fashion Week Autumn/Winter 2020

Nachdem wir einige Stunden auf dem Event verbracht haben, ging es für uns weiter zu der Fashionweek. Diese findet in einer, meiner Meinung nach, sehr beeindruckenden Location statt. Eine Halle aus Beton, mit vielen Säulen und mehreren Etagen, das „Kraftwerk“. Am besten, Ihr schaut es Euch selbst an. Man kann in diese Halle einfach rein, auch ohne Tickets und sich dort aufhalten. Es gibt eine riesige Leinwand, auf der man alle Shows life mitverfolgen kann. Alleine aus dem Grund lohnt es sich, die Fashionweek zu besuchen. An einem Schalter mussten wir unsere Tickets für die Show holen. Erst gab man uns Tickets für eine andere Show, mit der Entschuldigung, es würde nur noch Stehplätze geben. Dann fiel uns auf, dass es gar nicht die Show war, zu der ich eingeladen wurde. Dies zeigte mir aber, dass man gute Chancen hat auch in die Shows zu gelangen, wenn man gar nicht eingeladen ist. Auch hier gilt, einfach nachfragen!

Vor Showbeginn nahmen wir dann unsere Plätze unter großem Gedränge ein. Das fand ich sehr schade und dachte, dass die Menschen zu so einem Anlass ein etwas anderes Benehmen zeigen würden. Es gab freie Platzwahl und mehr als genug Plätze, dennoch wurde vor dem Einlass extrem gequetscht und gedrängelt, Hauptsache man kommt als erstes rein. Ein bisschen so wie damals in der Schule, wenn der Schulbus kam. Nur dass es sich hier um viele schick gekleidete Erwachsene handelt, die doch eigentlich aus diesem Alter raus sein sollten…

Auf jedem Platz befand sich eine Goodiebag, in diesem Fall von Hello Body. Diese hatte zwar nichts mit dem Label Cashmere Victim zu tun, dennoch habe ich mich sehr über dieses Geschenk gefreut. Die Show war auch toll und einige Teile gefielen mir sehr sehr gut.  Das Label präsentierte unter dem Motto „Luxury meets Coolness“, das heißt, es gab viele hochwertige Teile aus Kaschmir zu sehen, die Teil eines coolen Outfits waren. Laut Hersteller werden alle Teile rücksichtsvoll zu Mensch und Umwelt produziert.

Nach der Show traten wir dann auch schon wieder unsere Rückreise an. Unsere Koffer haben wir im Hotel gelassen, denn oft kann man sie nicht einfach mit zu diesen Veranstaltungen nehmen. Angekommen am Bahnhof machten wir noch einen kurzen Stop bei Vapiano und fuhren dann mit dem ICE nach hause.

Wer von euch war schon mal auf der Fashionweek?

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