Oh 2020…

Das neue Jahr hat begonnen und wie wahrscheinlich die meisten von uns starten wir mit gemischten Gefühlen in das Jahr 2021. Ich habe mir in den letzten Tagen die Zeit genommen, das letzte Jahr etwas zu reflektieren und mir auch über das neue Jahr Gedanken zu machen. Was lief gut und was nicht so gut? Was wünsche ich mir für das nächste Jahr? Wenn wir 2020 etwas gelernt haben, dann wahrscheinlich, dass alles ganz anders kommen kann, als man es erwartet.

Seit ich auf der Welt bin, gab es wohl kaum ein Jahr mit so einem schlechten Ruf, wie das Jahr 2020. Ich muss aber dazu sagen, dass ich persönlich dieses Jahr gar nicht so schlimm fand. Natürlich gab es so einige Höhen und Tiefen, aber die hatte bisher jedes Jahr bei mir. Allgemein kann ich für mich also sagen, dass es ein besonderes Jahr war. Ein Jahr, in dem ich viel lernen durfte. Über mich selbst, aber auch über die Menschheit im Allgemeinen. Silvester 2019/2020 feierte ich zusammen mit über 100 Freunden und Jugendlichen auf einer Next Level Freizeit. Auf diesen Freizeiten war ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder als Mitarbeiter dabei. Es gab also so einige soziale Kontakte und Umarmungen um Mitternacht. Keiner hatte damals damit gerechnet, dass es auch die letzten näheren Kontakte sein würden, die wir in der nächsten Zeit haben. Das Wort Corona hatte man zwar damals schonmal gehört, in Bezug auf die asiatische Gegend und im Zusammenhang mit irgendeinem Viehmarkt. Das wars dann aber auch, wir hatten damit nicht wirklich etwas zu tun. Das änderte sich dann  aber doch ganz schnell, als sich nur wenige Wochen später die ersten Menschen aus Deutschland ansteckten. Damals war dieser Virus noch so neu, dass die wenigen Infizierten alle ins Krankenhaus kamen und es wie eine kleine Katastrophe wirkte, als sich der erste Mensch in Hamburg ansteckte, die mir am nächste, größere Stadt. Der erste Lockdown folgte schnell, auch wenn die Ansteckungszahlen im Vergleich mit den jetzigen kaum der Rede Wert waren. Aber es war eben neu. Der Lockdown störte mich nicht all zu sehr, ich arbeite eh hauptsächlich von Zuhause aus und für mich machte es keinen großen Unterschied. Über schlechte News habe ich noch nie viel nachgedacht, wahrscheinlich ist es eine Art Selbstschutzmechanismus von mir. Natürlich fehlten mir meine Freunde und es machte mich traurig, meinen Geburtstag ohne Freunde zu verbringen und noch viel mehr, als wir einen Urlaub nach dem anderen absagen mussten. Aber es war okay. Allgemein gehöre ich zu den Menschen, die nicht jedes Wochenende eine Party brauchen. Würde ich diese ständige Action brauchen, wäre es wahrscheinlich auch mir schwerer gefallen. 

Mein Geburtstag im März

Ich habe in diesen Jahr viel Sport gemacht, was Dank Pamela Reifs Workouts auf YouTube Zuhause Problemlos möglich war. Wir hatten einen tollen Sommer, weshalb man viel rausgehen konnte. Ich habe unseren Balkon fertig gemacht und war oft schwimmen, in unseren Seen. Ich habe auch viel gearbeitet, was mich in meiner Selbstständigkeit sehr vorangebracht hat. Ich habe keine Kinder, noch nicht mal einen Freund, weshalb meine volle Aufmerksamkeit mir, oder viel mehr meiner Arbeit galt. Auch zur Kita ging ich natürlich, obwohl auch diese eine ganze Zeit lang geschlossen war. Kita-Homeoffice ist zwar nicht das gleiche wie meine Instagram-Arbeit, aber ich hatte keine großen Schwierigkeiten mit den Onlinemeetings. Der Sommer neigte sich dem Ende, was mich immer ein bisschen traurig macht, aber es änderte sich ja nicht viel, außer das Wetter.

Seit dem ersten Lockdown habe ich immer mal wieder angefangen mich nach einer eigenen Wohnung umzusehen. Ich wohne bei meinen Eltern, was ich gerne tue. Ich mag meine Familie sehr und ich habe gerne Menschen um mich herum. Grade wenn man hauptsächlich von Zuhause aus arbeitet und seine sozialen Kontakte gezwungenermaßen einschränken muss, ist es gut, wenn man nicht alleine in einer Wohnung hockt. Allerdings ist es schwer vernünftig zu arbeiten, wenn das ganze Haus voll mit Menschen ist. Meine Idee war also eine Wohnung in der Nähe meiner Familie, so dass ich mir aussuchen kann, wann ich Kontakte brauche und wann nicht. Meine Wunsch-Wohnung konnte ich leider nicht bekommen, bekam aber schließlich im Oktober eine Mini-Wohnung. Nun lebe ich also sozusagen halb bei meinen Eltern und halb in meiner Wohnung. Die Wohnung ist auf jeden Fall etwas Positives, das ich aus dem letzten Jahr mitgenommen habe. Genauso wie meine Fortschritte in Bezug auf die Arbeit. Auch was den Kita-Job angeht, bin ich ein bisschen stolz auf mich. Ich habe nämlich noch nie so lange in einem vernünftigen Job gearbeitet. Ich habe eine Ausbildung gemacht, Studiert, ein Volontariat begonnen und war sogar mal als Fashionblogger für ein Modehaus fest angestellt. Ich bin allerdings noch nie so lange in einem festen Job geblieben (was nicht immer an mir lag, aber das ist eine andere Geschichte). Die Arbeit in der Kindertagesstätte fällt mir nicht immer leicht und es ist oft schwer, beide Jobs voneinander zu trennen. Dennoch nehme ich diese Arbeit als etwas Positives mit in das neue Jahr. Ich bin sehr froh darüber, finanziell abgesichert zu sein und eine Versicherung zu haben. Auch meine Kollegen dort sind toll und es ist gut diese zwei Tage von Kindern umgeben zu sein, da ich sonst ja doch hauptsächlich von diverse technischen Geräten umgeben bin. Wenn ich über mich selbst nachdenke, finde ich immer wieder spannend, wie sich mein Leben in diese zwei Bereiche gesplittet hat. In den sozialen Bereich und ich den Bereich der Mode, Influencer und des Marketings, der leider alles andere als sozial ist. 

Ich bin so dankbar gewesen, so viel Natur um mich herum zu haben

Noch etwas Schönes war meine Reise nach Schweden. Ich bin so froh, dass wir diesen Urlaub noch machen konnten. Wir haben genau diese Zeit ausnutzen können, als das Reisen einigermaßen sicher war und bevor der nächste Lockdown begann. Ich habe hier einen Blogpost über unseren Urlaub geschrieben. Ich bin sehr gerne Zuhause und liebe es von Zuhause zu arbeiten. Mein Ausgleich sind dann aber immer einige Urlaube über das Jahr verteilt. Das fehlte mir natürlich schon sehr. Anfang des Jahres durfte ich das erste mal nach Berlin zur Fashion Week. Das war auch eine tolle Erfahrung. Dazu habe ich einen Blogpost geschrieben: MBFW20 – Meine erste Fashionweek. Ich wäre dieses Jahr gerne wieder hingegangen, dann aber eben im nächsten Jahr. 

Ansonsten bin ich auch sehr dankbar dafür, dass ich zu einigen sehr guten Freunden den Kontakt halten konnte. Meine Kontakte dieses Jahr waren sehr überschaubar, aber letztendlich geht es ja auch nicht um die Menge an Kontakten, sondern darum, mit wem wir unsere Zeit verbringen. 

Im Oktober in Schweden

Natürlich gab es aber auch für mich in diesem Jahr unschöne Erfahrungen, die ich machen musste und die nichts mit der Pandemie zu tun haben. Zum einen sind es meine Großeltern, die ich entweder gar nicht sah, oder denen es seit einiger Zeit zunehmend schlechter geht. Ich hatte immer ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Großeltern, wofür ich sehr dankbar bin. Dass ich sie aber nicht für immer behalten kann, wurde mir das erste Mal im letzten Jahr bewusst, als meine eine Oma starb. Seitdem geht es auch meinem Opa sehr schlecht. Nun ist er in einem Heim, wo man sich um ihn kümmert. Natürlich ist das gut, aber es macht einen auch traurig zu beobachten, wie Menschen immer mehr vergessen, wie sie alt werden. Seit einigen Monaten auch eine weitere Oma von mir. Demenz, ein Thema über das ich zuvor nie nachgedacht habe, das aber auf einmal doch ganz greifbar wird. Ich musste mich in diesem Sommer von zwei geliebten Haustieren verabschieden, die mich einen Großteil meines Lebend begleitet haben. Unsere weiße Schäferhündin Siri und meine Katze Mika. Beide sind sie sehr sehr alt geworden, traurig war es dennoch. Dafür durften kurz darauf zwei neue Kätzchen bei uns einziehen, Frida und Klara.

Eines meiner letzten Bilder mit Suri

Auch mich habe ich in diesem Jahr besser kennengelernt und musste mal wieder feststellen, dass auch ich meine Grenzen habe. Der Dezember war für mich der herausforderndste Monat dieses Jahres. Ich liebe die Weihnachtszeit, aber ich war einfach den komplett Monat lang krank. Ich hatte irgendeinen Virus, aber kein Corona. Dabei ging ich schon fast davon aus, die Symptome passten. Aber mehrere Tests sagten mir das Gegenteil. Mir war es letztendlich fast egal, ich denke mein Körper hätte auch eine Ansteckung mit diesem Virus gut verkraftet. Dort wurde mir aber zum ersten Mal bewusst, wie sehr mich der Lockdown doch frustriert. Es war so schwer, wochenlang im Bett zu verbringen und niemanden treffen zu können. Auch wenn ich negative News gut ausblenden kann, beeinflusst einen die Panik der Gesellschaft schon. Allgemein geht es mir auch immer psychisch schnell schlecht, wenn mein Körper nicht so funktioniert, wie er soll. Ich geriet ein bisschen in Panik, weil ich einfach so viel zu tun hatte, aber einfach nichts machen konnte. Die Weihnachtszeit ist die Hauptsaison für Influencer. Dank meiner Schwester habe ich es geschafft, meine Projekte irgendwie abzuarbeiten. Alles tolle Kampagnen, auf die ich mich sehr gefreut habe. So ganz zufrieden war ich mit den Ergebnissen nicht, aber das musste ausreichen. Auch die Kita machte mir sehr zu schaffen. Seit November habe ich eine eigene Gruppe, die ich zusammen mit zwei Kolleginnen leite. Ich habe vor diesem Job noch nie fest in einer Kita gearbeitet und hatte bis zum November noch nie eine eigene Gruppe. Das alles passierte recht schnell und mir war nicht bewusst, was alles auf mich zukommt. Das was man in seiner Ausbildung lernt, ist eben doch nur Theorie.  Plötzlich kamen dann Aufgaben auf mich zu, die längst hätten fertig sein müssen, von deren Existenz ich aber nicht einmal wusste. Und dann wurde ich krank. Natürlich hatte ich ein mega schlechtes Gewissen, meine beiden Kolleginnen im Stich zu lassen. Ich ging einen Tag so halb gesund zur Arbeit und der Spaß ging von vorne los. Danach lag ich dann wieder zwei Wochen im Bett.  Den Fehler habe ich nicht zum ersten Mal gemacht, hoffe aber, dass ich ihn nicht wiederhole. Krank ist Krank, das muss ich definitiv lernen. Auch dass ich das Jahr über zu viel gearbeitet habe, musste ich mir bewusst machen. Meinem Business tat es gut, dass ich das Jahr über nichts weiter zu tun hatte, als zu arbeiten. Mir selbst nicht. Ich konnte nachts plötzlich nicht mehr schlafen und wachte auf, weil ich von meinen nicht fertigen To-do´s träumte. Es machte mir auch plötzlich keinen Spaß mehr, ich hatte ständig Angst meine Kunden nicht zufrieden stellen zu können. Mir war schwindelig, ich bekam schlecht Luft und zusätzlich war ich eben krank, wahrscheinlich auch ein Stück Weit eine Zwangspause, die sich mein Körper nahm. Ich hatte mit Anfang 20 ein Burnout, weshalb ich wusste, wo ich mich grade drauf zubewege. Ich habe über diese Zeit mal einen Post geschrieben, wenn euch das interessiert: My 25th Birthday – What!? Gedanken über die letzten Jahre.

In diesem Moment ging es mir echt schlecht, ich wollte aber unbedingt Fotos machen… Der Ort war aber wunderschön

Ich kann mich zum Glück sehr gut selbst reflektieren, weshalb ich schnell den Beschluss fasste, im nächsten Jahr einiges anders zu machen, Lockdown hin oder her. Was genau das ist, darauf werde ich später nochmal eingehen. Der Beschluss alleine reichte aber leider nicht aus, dass es mir wieder besser ging. Nachdem meine offenen Kampagnen abgearbeitet waren, tat ich fast gar nichts mehr, außer lesen, Plätzchen backen und Serien schauen. Das ist nun etwa zwei Wochen her. Ich merke aber immer noch deutlich, dass ich dieses Jahr ganz langsam starten sollte. Ich bin so unnormal müde. Normalerweise gehöre ich zu den Leuten die mit wenig Schlaf auskommen und sehr gut schlafen. Momentan könnte ich den ganzen Tag schlafen und muss mich richtig dazu zwingen, irgendetwas zu tun. Dazu kommt ein ständiges Rauschen in meinen Ohren. Oft frage ich mich, wer den Backofen angeschaltet hat oder sich die Haare föhnt. Dabei sind diese Geräusche in meinem Kopf. Warum erzähle ich euch das? Ich glaube, dass es sehr vielen so geht und die Corona-Pandemie vielen von uns zu schaffen macht, auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Diverse psychischen Probleme, insbesondere solche wie Stress oder Burnout, werden in meiner Generation nicht ernst genommen. Ganz unter dem Motto „Du bist jung und solltest belastbar sein. Dir darf es nicht so gehen.“ Kommt euch das bekannt vor? Bitte passt auf euch auf. Seitdem ich akzeptiert habe, dass ich in diesen Hinsichten schnell gefährdet bin, habe ich von so vielen Leuten in meinem Alter erfahren, denen es genauso oder ähnlich geht. Es darf einem schlecht gehen. Sollte es aber nicht. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf uns aufpassen. Immerhin sind wir selbst die Person, mit der wir am meisten Zeit verbringen müssen. 

Kommen wir zu dem, was ich mir für das Jahr 2021 vorgenommen habe. Und weil wir grade bei dem Bereich Arbeit waren, können wir auch da anknüpfen. Ich habe mir vorgenommen weniger, aber effektiver zu arbeiten. Kurzgesagt bedeutet das, dass ich mich auf wenige Kunden konzentrieren möchte, mit denen ich vernünftig zusammenarbeiten kann und die mich auch fair vergüten. Auf Instagram zähle ich zu dem Micro-Influencern, da ich mit einer geringen Reichweite arbeite. Auch mit dieser Anzahl von Abonnenten kann man arbeiten, wird aber oft sehr unfreundlich behandelt, ausgenutzt und unter seinem Wert bezahlt. Ich habe eine Weile gebraucht um mich in dieser Branche zurechtzufinden, kenne aber nun den Wert meiner Arbeit und werde werde mich nicht mehr ausnutzen lassen. Wer dann nicht mehr mit mir arbeiten will, lässt es eben sein. Ich denke schon länger über einen Blogpost nach, in dem ich euch zeige, was mit meiner Reichweite so möglich ist. Habt ihr Interesse? Für das kommende Jahr stehen auf jeden Fall schon ein paar spannende Projekte an, auf die ich mich freue. Ich lege viel wert darauf, dass sich beide Kooperationspartner auf Augenhöhe begegnen und respektvoll miteinander umgehen. Darauf werde ich dieses Jahr bestehen, denn so macht die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß. Es gibt immer solche und solche Firmen und es macht keinen Sinn seine Zeit in Kampagnen zu investieren, die einen langfristig nur schaden. Lernt auch ihr eure eigene Arbeit zu schätzen und besteht darauf, dass andere es auch tun! Außerdem habe ich mir vorgenommen, meine Wochenenden, Feiertage und auch Arbeitszeiten wieder einzuhalten. Natürlich wird es da immer Ausnahmen geben, wenn man selbstständig ist. Aber grade in der letzten Zeit habe ich mich oft dabei erwischt, wie ich meine Abende im Bett verbracht habe, umgeben von einem Laptop, iPad und drei Smartphones – alle eingeschaltet. Durch den Lockdown haben sich die Arbeitszeiten von uns allen geändert. Aber ich finde, man muss sich einfach Grenzen setzen. Ich habe selbst an diesen Weihnachten so viele Mails bekommen, die auch gut bis zum Ende der Feiertage hätten warten können. Da ich aber nunmal ein bisschen perfektionistisch bin, habe ich diese natürlich auch immer gleich geöffnet und beantwortet… 

Klara und Frida

Sollte es möglich sein, wünsche ich mir in diesem Jahr all die Reisen nachholen zu können, die ich letztes Jahr verpasst habe. Ich möchte so gerne mal wieder ans Meer, wandern gehen und neue Städte kennen lernen! Außerdem möchte ich meinen Freundeskreis erweitern. Das habe ich mir letztes Jahr schon vorgenommen, was sich dann aber ein bisschen schwierig gestaltete. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr, wenn es sein muss online. Zu den Zeiten, als SchülerVZ noch mega im Trend war, habe ich einige Leute kennen gelernt, mit denen ich bis heute schreibe. Ich habe neulich grade darüber nachgedacht, ob es noch Plattformen gibt, auf denen es wirklich an erster Stelle um neue Freundschaften geht. Kennt ihr da etwas? Dann teilt es mir gerne mit. Ich würde auch total gerne jemanden in meinem Freundeskreis haben, mit dem ich meine Leidenschaft für Instagram, das Bloggen und fürs Fotografieren teilen kann. Natürlich hilft mir meine Schwester beim Fotografieren immer sehr gut, aber ihr Business ist eben ein anderes und sie hat auch nicht immer Zeit. Ich selbst möchte lernen, noch besser zu fotografieren. Ich möchte auch lernen, mich professionell zu schminken und zu frisieren. Da bin ich tatsächlich ziemlich schlecht drin. Ich möchte mich mehr auf das Thema Nachhaltigkeit fokussieren. Ich möchte mich mehr in meine Gemeinde mit einbringen. Zur Zeit ist es so, dass ich dort in verschiedenen Teams mitwirke, aber eigentlich für keines so wirklich Zeit habe. Ich möchte dort einen für mich passenden Bereich finden und in diesem gerne und regelmäßig unterstützen. Wie ihr wisst, ist mein Glaube für mich ein wichtiger Part in meinem Leben. Ich möchte regelmäßig unsere Gottesdienste besuchen (oder online schauen), in der Bibel lesen und herausfinden, was Gott sich so für mein Leben überlegt hat. Grade in verrückten Zeiten wie diesen, bin ich sehr froh einen Gott zu haben, der schon alles im Voraus geplant und für alles eine Lösung hat. 

Ende März muss ich wieder aus meiner Mini-Wohnung raus. Bis dahin möchte ich die für mich perfekte Wohnung gefunden haben. Ich bin mir noch nicht so sicher, wie und wo, ob alleine oder mit einer guten Freundin zusammen. Aber besonders in diesem Bereich durfte ich in der Vergangenheit erfahren, dass Gott mir da Möglichkeiten schafft. Auch hätte ich nichts dagegen, wenn Gott mir dieses Jahr meinen Traummann vor die Tür stellt. Oder meinetwegen auch woanders vorbei schickt. Ich komme gut alleine zurecht, hätte aber auch nichts gegen eine vernünftige Beziehung und eine Person, mit der ich dann in den nächsten Jahren meine Zukunft gestalte und eine eigene Familie plane. 

Auch 2021 möchte ich wieder gesund leben. Ich möchte weiterhin regelmäßig Sport machen, allerdings ohne mich dabei so unter Druck zu setzen. Das war letztes Jahr leider oft der Fall. Ich möchte mich überwiegend gesund ernähren, regelmäßig raus gehen und mir genügend Zeit nur für mich nehmen. Das hat 2020 schon gut geklappt, geht aber auf jeden Fall noch besser. Ich möchte viel lesen. Unterhaltsame Bücher, aber auch Bücher, die mich weiterbilden. Und ich würde gerne mein eigenes Modelabel gründen. Ich habe dafür schon im vergangenem Jahr viel mit einem Freund zusammen geplant. Vielleicht klappt es ja, es dieses Jahr in die Realität umzusetzen. Ich möchte sparsam leben und lernen, wie man mit Finanzen und allem was dazu gehört richtig umgeht. 

Ein großer Teil meiner Gedanken befindet sich nun in diesem Blogpost. Ich freue mich, wenn du bis hierher gelesen hast. 2020 war kein einfaches Jahr, aber auch kein schlechtes Jahr. Ich glaube nicht, dass das neue Jahr sich so viel von dem vorherigen unterscheiden wird. Ich durfte aber viel lernen und viele neue Erfahrungen sammeln, wofür ich dankbar bin. So kann ich das neue Jahr auf jeden Fall zu einem schöneren, entspannteren und produktiveren Jahr machen. 2021, lass uns startet! 

xx Josefine 

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