Haare richtig kämmen – Ich teste verschiedene Bürsten

Heute habe ich ein ganz spezielles Thema für euch, das uns aber dennoch alle täglich betrifft. Haare kämmen! Ich habe tatsächlich lange Zeit nie viel darüber nachgedacht, aber es gibt so viele verschiedene Kämme, Bürsten und Hilfsmittel… zusammen mit Notino habe ich mich ein bisschen umgeschaut und einiges getestet.

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Womit kämmt ihr am liebsten eure Haare? Ich nutze immer eine Bürste und fast nie einen Kamm. Das geht meiner Meinung nach auch am besten, zumindest wenn man etwas längere Haare hat. Am einfachsten geht es mit einer Bürste, die weiche und etwas nachgiebige Borsten hat. Ich finde zum Beispiel die von Tangle Teezer sehr gut. Ich habe bereits einige davon zuhause und mir jetzt neu die „Large Wet Detangling“ bestellt. Diese Bürste ist dafür gemacht, auch seine nassen Haare problemlos zu kämmen. Natürlich funktioniert sie aber auch im trockenen Haar, entknotet schnell und das, ohne dass man so reißen muss. I like!

Meine Haare sind recht lang, glatt und gesund (zum Glück!), was aber auch bedeutet, dass sie von Natur aus kein Volumen haben. Ich habe eine Bürste bestellt, die da etwas helfen soll. Die „Back-Combing“, ebenfalls von Tangle Teezer. Mit dieser könnt ihr einzelne Haarsträhnen etwas „aufbauschen“, ähnlich wie toupieren, nur dass sie eben nicht wirklich toupiert werden. Danach glättet ihr die Oberfläche wieder ganz leicht mit der Seite der Bürste. Ich habe es mir beim Friseur zeigen lassen, da ich mir nicht sicher war. Klappt aber tatsächlich sehr gut.

Ebenfalls interessant fand ich die Tangle Teezer „Blow-Styling“ Bürste. Die Borsten sind recht hart und dick, weshalb diese Bürste nicht dafür geeignet ist, seine Haare komplett zu entknoten. Was die Bürste aber kann, ist euer Haar schneller trocknen zu lassen. Ich war anfangs skeptisch, aber es funktioniert tatsächlich. Beim föhnen kämmt ihr einfach euer Haar mit der Bürste und es trocknet viel schneller. Dadurch ist euer Haar natürlich auch nur eine kürzere Zeit der schädlichen Hitze ausgesetzt.

Ich wollte gerne noch ein etwas spezielleres Model ausprobieren, weshalb ich die „Straight Brush CB7400“ von Remington bestellt habe. Diese Bürste braucht Strom, wird heiß und glättet euer Haar. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht so ganz überzeugt war, was aber an meinen Haaren liegt. Die Borsten sind auch hier dick und hart, durchkämmen müsst ihr euer Haar also vorher. Da die Bürste heiß wird, könnt ihr auch nicht direkt am Kopf kämmen. Ihr müsst einzelne Strähnen kämmen, dabei werden eure Haare geglättet. Da meine Haare nun schon recht glatt sind, habe ich bei mir keinen Unterschied feststellen können, wie etwa bei einem Glätteisen. Ich bin mir aber sicher, dass diese Bürste, grade für sehr dickes und krauses Haar, ein tolles Hilfsmittel ist.

Haarbürsten von Notino

Haarbürsten von Notino

Nun möchte ich euch noch ein paar Tipps mitgeben, wie ihr euer Haar pflegen könnt. Ich nutze fast täglich ein Haaröl. Mein Friseur sagte mir, dass man es am besten ins noch nasse Haar gibt und auch nur in die Spitzen. So zieht es am besten ein. Bei Notino gibt es eine große Auswahl an Haaröl. Zu meinen Favoriten gehört schon seit Jahren das „Healing Oil Treatment“ von Macadamia. Dies ist recht hochpreisig, aber es gibt auch tolle, günstige Alternativen, wie das „Elseve“ von L´Oréal Paris.

Kämmt eure Haare vor dem Waschen. Da sich nasses Haar noch schlechter kämmen lässt, ist das sehr wichtig. Meine Haare sind danach noch so glatt, dass ich sie im nassen Zustand kaum entwirren muss. Wenn eure Haare zum verknoten neigen, hilft es auch, das Shampoo vorsichtig in die Haare einzustreichen und nicht all zu sehr einzumassieren. Auch interessant, ist die Frage, wie oft man seine Haare waschen sollte. Ich habe sie lange Zeit täglich gewaschen, nun jeden zweiten Tag. Länger hält es bei mir nicht. Ich muss sagen, dass mich das Waschen auch nicht stört. Mich kostet es etwa 5-10 Minuten, da ich meine Haare meist lufttrocknen lasse. Meine Friseurin frage mich, warum ich sie denn weniger waschen möchte. Mir gehts damit gut, meinen Haaren und meiner Kopfhaut auch. Ich habe mich einfach davon beeinflussen lassen, dass das „wenig Haare waschen“ grade so ein großes Thema in den sozialen Netzwerken ist. Genauso wie die Frage, womit man denn nun seine Haare wäscht. Ich benutze da tatsächlich nichts bestimmtes, achte nicht sonderlich auf die Inhaltsstoffe und komme mit Produkten im Wert von 2€ genauso gut zurecht, wie mit Produkten im Wert von 70€. Schaut also selbst, was euch gut tut und lasst euch in dieser Hinsicht nicht all zu sehr beeinflussen.

Haaröl von Notino

Wenn ihr euer Haar wascht, hilft kaltes Wasser zum Schluss, eure Haare glänzen zu lassen, da es die Haarstruktur glättet. Und auch dem Körper schadet eine kalte Dusche nicht. (; Noch ein kleiner Tipp: Bindet eure Haare in der Nacht zusammen. Auch solltet ihr darauf achten, dass sie nicht unter dem Träger eurer Tasche oder an der Stuhllehne eingeklemmt sind, denn diese Reibung belastet die Haare so sehr, dass sie abbrechen könne. Ich habe mir noch den „Marbelous Sprunchie“ von Invisibobble bestellt. Er sieht nicht nur super süß aus, sondern hilft auch, die Haare im richtigen Moment mal zurück zu binden.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich selbst habe durch das Vorbereiten von diesem Blogpost so einiges lernen können. Bürste ist nicht gleich Bürste und es gibt so viele Kleinigkeiten, wodurch man sein Haar ein bisschen schöner machen kann.

 

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